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Das Wigstöckel-Team

Name: Mrs. Gaby Tupper
Alter: Halbwertzeit überschritten (also über 30)
Beruf(ung): natural born Housefrau, Tupperberaterin & Schwester
Foto: Anna Marcella

Mrs. Gaby Tupper

Den ersten Fummel trug ich öffentlich zum Fasching mit ca. 8 Jahren – und es lies mich nicht mehr los. 1990 hatte ich mein (Tunten-)Coming Out in meiner Heimatstadt Kiel (Landeshauptdorf von Schläfrig-Hohlsein), wo ich auch erste Theater-Erfahrungen sammelte, lesbisch-schwule Café-Events zusammen mit Freundin Vera Titanic im dortigen Schwulen- und Lesbenzentrum veranstaltete und 1993 dem Ruf zu den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz als Sr. Gabriela Perpetua Promisca S.P.I. folgte.
Nach Abitur (Ich bin blond, aber nicht blöd!) zog es mich 1996 nach Berlin, wo mich meine Stöckel schnell und auf direktem Wege ins SchwuZ trugen. Dort sammelte ich erste Show-Erfahrungen, organisierte Partys, gestaltete Dekorationen und bin bis heute Door-Horst verschiedener Partys und Backstage-Managerin diverser Shows.
Bei einem Housefrauen-Abend von Trans-Nett (damals lockerer Zusammenschluss von Trans* mit regelmässigen Treffen im SchwuZ, aus der sich auch die Tunten-Show-Gruppe „Café Transler“ mit Chou-Chou de Briquette, Tilly Creutzfeldt-Jakob, Camelia Light, später noch Debra Kate und KingZack, und mir gründete) hatte Gerôme Castell im Sommer 1996 die Idee, einen Berliner Ableger von Wigstock New York zu veranstalten. Mit Candy Claaßen, Sr. Gerda van Oosten (?), Sr. Sugarpie de Santo, dem späteren Café Transler-Team und diversen anderen fand sich ein Orga-Team, was in kürzester Zeit das erste Wigstöckel im Herbst 1996 im SO36 auf die Beine bzw. Bühne stellte, damit sich die Trans*-Szene in Berlin selber feiern kann.
Bis 2007 habe ich Zeit, Nerven und Tonnen an Make-up vor allem für Künstlerakquise und Co-Orga der Hauptshow, Koordination der Open Stage (zusammen mit Café Transler) und Mithilfe bei diversen Bühnendekorationen im Tausch gegen Spaß und großartige Partys investiert. Seit 2001 konzentrierte ich mich vor allem auf die Gestaltung des Walk of Fame, der Bilder-Galerie verstorbener Trans*, damit unsere „Mütter“ und Väter“ nicht in Vergessenheit geraten.
Neben Wigstöckel bestürmte ich diverse Bühnen in Berlin (AHA, Café Theater Schalotte, Bar jeder Vernunft, Ackerkeller, Rauschgold…), Deutschland (Hamburg, Kiel, Köln…) und der Welt (San Francisco, Philadelphia…) und hab mein Gesicht für Fernsehtalkshows und Kurzfilmprojekte in die Kamera gehalten.
Seit 2007 präsentiere ich auf der Bühne Queere Medien beim Lesbisch-schwulen Stadtfest Berlin jährlich einen Solo-Block unter dem Motto „Politik in pink und blond“ sowie unregelmäßig an verschiedenen Orten mein Solo-Programm „Tupperseufzer – ein Leben in pink und blond“, meine wahre Berufung habe ich allerdings in der bunten Welt der Plastikschüsseln gefunden und bin seit 2008 erfolgreiche Tupperberaterin!
In diesem Sinne: frischezische Grüße
Gaby Tupper

 
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